compassio Seniorenresidenz Hamburg-Harburg setzt auf Pflege-Nachwuchs aus Tunesien

Presse - Veröffentlichung | 18.08.25
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Fachkräfte aus Tunesien
Die Seniorenresidenz in Hamburg-Harburg geht einen ungewöhnlichen Weg, um dem Mangel an Pflegepersonal entgegenzuwirken: Seit diesem Sommer gehören 28 junge Menschen aus Tunesien zum Team. Sie starten ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft – und bringen dafür beste Voraussetzungen mit. Neben sehr guten Deutschkenntnissen auf einem Niveau von B2, verfügen die Auszubildenden über Abitur oder sogar ein abgeschlossenes Studium.

Ganzheitliche Unterstützung von Anfang an
Das Besondere an diesem Projekt: Die Residenz begleitet ihre Auszubildenden weit über den Arbeitsplatz hinaus. Unterstützung bei der Wohnungssuche, enge Betreuung in der Berufsschule und Ansprechpartner in der Muttersprache sorgen dafür, dass Integration wirklich gelingt. Erste Erfolge lassen sich bereits sehen – die im Frühjahr gestarteten Azubis erzielten in ihren Prüfungen Spitzenergebnisse.

Ein starkes und ungewöhnlich vielfältiges Team
Die Einrichtung zählt rund 80 Mitarbeitende, die sich um 100 Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Auffällig ist dabei der hohe Männeranteil: Mehr als die Hälfte des Pflegeteams ist männlich – ein seltenes Bild in einem Berufsfeld, das traditionell überwiegend von Frauen geprägt ist.

Anerkennung von höchster Stelle
Am 4. September 2025 erwartet die Residenz in diesem Rahmen einen besonderen Besuch: Vertreter der tunesischen Botschaft und des Konsulats reisen nach Hamburg, um sich ein Bild von dem Projekt zu machen. Auch aus anderen afrikanischen Ländern erreichen die Einrichtung inzwischen täglich zahlreiche Bewerbungen – ein deutliches Zeichen, dass das Konzept bundesweit Aufmerksamkeit erfährt.

Pressenachlese:

Link zum Beitrag von CareVor 9, 03.09.2025

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